Sonntag, 7. Januar 2024

Jazzbrunch in Hotel Wimberger

Heute war es endlich soweit und wir haben uns zu unserem traditionellen Jazzbrunch getroffen. Eigentlich wollten wir ja schon im Dezember gehen, aber da wurde Helga krank und so haben wir den gemütlichen Sonntag auf heute verschoben. Und dank dem netten Team vom Hotel Wimberger war das auch überhaupt kein Problem.

Getroffen haben sich Helga und ich schon ziemlich zeitig, aber Inge und Franzi sind auch bald gekommen. Etwas verärgert, weil der Taxifunk ihre Wohnadresse nicht kennt - so intelligent ist die "künstliche Intelligenz" dann wohl auch nicht.

Jedenfalls konnten wir uns relativ zeitig schon ein Glas Sekt holen, und auch der Einlass in den Gastraum ist bald gefolgt. Dieses Mal hatten wir einen schönen Tisch am Fenster und in der Nähe des Buffets, auch die Musik konnten wir gut hören und sehen.

Wie immer habe ich sehr schnell das Buffet fotografiert, denn es hat nicht lange gedauert und es wurde gestürmt. Interessanterweise haben sich die Gäste heute mehr an die Vorspeisen gehalten, bei den warmen Speisen gab es keinen Andrang, keine lange Warteschlange.

Mit der Musik hatten wir großes Glück: das Trio SMOOZZ hat mit Liebe und Leidenschaft gejazzt, wir waren alle begeistert!

Da Helga ja auch bei unserer Familienweihnachtsfeier krank war, gab es die Bescherung heute am Nachmittag und wir waren alle zufrieden mit unseren Geschenken, Helga ist ja immer sehr großzügig.

Unser Jazzbrunch:

Die Hauptspeisen, es gab unter Anderem:
Gnocchi mit Spinatfüllung, zartes Gansl, Maishenderl
und Zander, dazu viele Beilagen
Das wundervolle Vorspeisenbuffet,
mein persönlicher Liebling
Brotcorner
Hier tranchiert: Franz
Das Salatbuffet (mit einem sehr guten Linsensalat 
und einem ebenso guten Salat mit Kichererbsen)
Die Käseplatte, so gut
Für die Naschkatzerln
Beim warmen Buffet
Die Speisekarte (wochentags)
Inge und Franzi zu Beginn des Brunch
Mein Vorspeisenteller mit dem Salatschüsserl
Tafelspitzsuppe mit Griesnockerln,
es hätte auch Leberknödel gegeben
Die zarte Gans, mit Rotkraus und Reis
Mir schmeckt's
Meine bescheidene Auswahl an Desserts
Die glitzernden Kronleuchter des Gastraumes

Leider hat aber auch der schönste Brunch ein Ende, die Musik hört mit dem Jazzen aus, die Reste des Buffets werden abgeräumt, das Weinglas ist leer.... also haben wir die Getränke bezahlt und dann an der Rezeption gebeten, das man uns zwei Taxis ruft.

Franzi wartet vor dem Christbaum auf das Taxi

Jazzbrunch Hotel Wimberger

Freitag, 15. Dezember 2023

Weihnachten im Alt Wien

Wie schon im letzten Jahr, so haben wir auch dieses Jahr unsere Familienweihnachtsfeier im Alt Wien abgehalten. Leider ist aber unsere liebe Tante Helga krank geworden, und so haben nur Inge, Franzi und ich Weihnachten gefeiert.

Glücklicherweise hatten wir an diesem Abend nichts vorbestellt, und wir haben auch unseren reservierten Tisch bekommen. Angefangen haben wir unsere Weihnachten mit dem neuen Kellner, abgeschlossen dann mit Jelena - aber beide haben sich gut um uns gekümmert, mit uns getratscht und gescherzt.

Jeder hat so seine Favoriten beim Essen und die haben wir uns dann auch bestellt:

Franzi's All Time Favorit:
Zwiebelrostbraten mit Braterdäpferln
Inge's Wahl:
Cordon Bleu mit gemischtem Salat

Eines meiner Lieblingsessen:
Backhenderl, ebenfalls mit gemischtem Salat
Gemischter Salat

Wie immer waren die Portionen zu groß für uns. Franzi hat fast Alles zusammengegessen, musste dann aber doch eine Kleinigkeit stehen lassen. Inge und ich haben uns gleich einen Teil unseres Gerichts auf die Seite gelegt und dann eingepackt. Wäre ja schade drum.

Franzi hat seine Portion fast geschafft
Der Rest vom Cordon Bleu
Knochen - und eine Hühnerkeule für Freitag Abend

Wir haben uns dann gut unterhalten und gelacht, über unseren Weihnachtsurlaub in Malta geredet, wir haben Jelena davon erzählt, und auch der Spomenka, als sie auf einen kurzen Plausch an unseren Tisch gekommen ist. Wir haben Pläne für den Weihnachtsurlaub geschmiedet und auch schon Überlegungen angestellt, was wir denn im nächsten Jahr so spontan unternehmen könnten.

Das viele Nachdenken macht aber hungrig, und so wurde es Zeit für die Desserts, und da haben wir unsere "Klassiker" bestellt:

Topfenstrudel mit Vanillesauce für Franzi
Palatschinken mit Vanilleeis und Erdbeersauce für Inge
Meine heißgeliebte "Heiße Liebe"

Bis so ungefähr am frühen Abend hatten wir den Gastraum für uns alleine. Im Extrazimmer war allerdings eine Pensionisten-Feier und als der Dartsverein den Saal dann gebraucht hat, haben die Pensionisten bei uns weitergefeiert. Und weil unsere Welt ja eine sehr kleine ist, war inmitten der Pensionisten auch eine ehemalige Freundin von Inge und Franzi. Es war, als wäre sie aus einem Foto von damals herausgesprungen. Menschen sind aber sehr eigen, uns so hat diese Margit getan, als würde sie meine Eltern gar nicht kennen. So angestrengt wegschauen muss man erst einmal können. Aber so hatten wir ein interessantes Gesprächsthema...

Als sich diese Feier dann verabschiedet hat, gab es bei uns Bescherung. Den Kalender habe ich zwar gleich bei Inge und Franzi gelassen, aber es gab ja noch genügend andere Präsente.

Zeit für die Bescherung

Anfangs dachten wir ja noch, wir würden an diesem Abend früher heimgehen, schließlich hat unsere liebe Tante gefehlt, und auch die Freunde vom Stammtisch waren nicht hier. Aber irgendwie vergeht die Zeit immer so schnell, und zuletzt hat sich noch Daniel, der junge Koch im Alt Wien zu uns gesetzt und mit uns übers Kochen gefachsimpelt und auch ein bisschen Einblick in sein Leben gegeben. Und schwupps, war es fast schon 23.30 Uhr. Von Pero hatten wir schon nach dem Essen eine gute Marille bekommen, und beim Verabschieden gab es dann noch ein Stamperl - und als Geschenk dann noch eine Flasche Wein vom Pauser.

Zuhause habe ich dann noch schnell meine Geschenke weggeräumt und mit den Computer noch ein bisschen aufgedreht. Und das übliche Weihnacht-Mitternachts-Selfie geschossen.

Nach einem 7 1/2 Stunden Fest

Alt Wien