Gestern Abend war es wieder einmal soweit, wir haben ein Oktoberfest besucht, dieses Mal im Wilhelmsdorf 1120. Wir hatten uns für 18.00 Uhr verabredet, Inge und Franzi waren schon da, die liebe Tante ist leider krank geworden und musste auf das Oktoberfest verzichten.
Heute ist Oktoberfest
Erwartungsvolle Gäste
Die Getränke wurden rasch serviert, für die Stelze haben wir uns etwas Zeit gelassen, es hat uns dann aber doch der Hunger übermannt und wir haben Ivan an den Tisch gerufen und bestellt.
Die Stelzen sind dann rasch gekommen, sie waren knusprig gebraten, das Fleisch ist vom Knochen gefallen. Allerdings gab es als Beilage nur Senf, Kren und Gebäck, was bei einem Preis von fast € 40,00 schon wenig war. Wir haben uns dann auch noch einen Krautsalat dazu bestellt.
... mit Senf und Kren
Krautsalat
Unsere Getränkeauswahl

Uns schmeckt's
Nach dem Essen haben wir uns dann ein Verdauungsschnapserl bestellt, wie immer für Inge eine gute Marille, Franzi und ich haben wieder den Pelinkovac gewählt.
Die feine Marille...
... und der gute Pelinkovac
Nach dem Essen und dem Schnapserl hat uns Leo einen Besuch abgestatt und sich kraulen lassen. Lieber wären ihm aber wahrscheinlich die Reste der Stelze gewesen, oder zumindest der Knochen.
Der liebe Wirtshaushund Leo
Schon vor 20.00 Uhr hat dann die Musik begonnen, die "Promillejäger" haben mit Scherzen und volkstümlicher Musik begonnen. Das ist ja nicht ganz so meine Musik, später gab das noch Reggae, ein bisschen Elvis und Fats Domino, Neil Diamond und ganz viel Austropop. Eine ähnlich wilde Mischung wie sie der Steirer Franz immer hatte, aber die Musiker waren sogar überraschend gut. Jedenfalls wesentlich besser als die Donauschwammerln oder der ehemalige Nestroy-Musiker.
Leider war es dann mit Plaudern aus, die Musik war so laut, das man sein eigenes Wort nicht mehr verstanden hat. Franzi hat wie immer seine Inge angesungen, die das aber nicht ganz so wohlwollend entgegen nimmt. Trotzdem hatten wir viel Spaß und auch der Wein war süffig. Wir haben die anderen Gäste beobachtet, und auch mit Franzis Nachbarin am Nebentisch ein bisschen geplaudert - auch, wenn wir kaum verstanden haben, was sie erzählt hat.
Franzi ist gut gelaunt..
Gruppentänzchen
Aber wie immer hat jeder schöne Abend ein Ende und so haben wir um die Rechnung gebeten - die überraschend günstig war - und haben uns ein Taxi rufen lassen. Ich habe zuerst Inge und Franzi nach Hause gebracht und bin dann weiter nach Favoriten gefahren.
Zuhause gab es noch das übliche Selfie und ich habe meine restliche Stelze portioniert und eingefroren. Dann habe ich mich noch zum Computer gesetzt und ein bisschen gechattet.
Nach dem Fest